Antriebswelle der Winde E13 wird zur Drehmomentmesswelle

Im Rahmen der Bachelorarbeit zur Optimierung des Windenstarts rüstet die Aktivitas derzeit die Antriebswelle der Seilwinde zur Drehmomentmessung aus. Stefan Zistler, Falk Wagenknecht und Bastian Schick haben im Herbst noch eine stattliche Zahl von Windenstarts mit Seilkraftmessung ermöglicht. Diese Größe wird in Segelfliegerkreisen als die wichtigste „Prozessgröße“ beim Windenstart angesehen. Die Seilkraftmessdose ist am Fallschirm angebracht und fällt nach dem Ausklinken mit dem Seil zu Boden. Das ist für den Alltag allerdings kaum praktikabel. Die Messdose, mit Batterie, Verstärker und Funktechnik ist fragil und leidet bei den harten Bodenberührungen.

Windenstart mit Seilkraftmessdose

Stefan Zistler strebt eine dauerhafte Lösung an. Schließlich denkt er ja sogar an eine Automatisierung der Winde. Mit dem Drehmoment und der Übersetzung zur Seiltrommel kann man auf die Seilkraft schließen.

Für die Wahl der DMS und die optimale Stelle an der Welle, hat der Maschinenbauer eine Simulation ausgearbeitet.

Die Applikation folgte im Labor der Fakultät Maschinenbau. Mit Begeisterung berichtete Stefan von der guten Unterstützung u.a. durch Herrn Merk. Das Bild zeigt nun den statischen Test.

„Zischi“ beim Test der Drehmomentmesswelle

Auf unserer Drehmaschine kann man die Welle gut im Backenfutter festhalten. Ein Hebelarm mit justierbarem Gewicht (realisiert in Form des Eimers) macht es möglich, die Dehnung und damit die Spannungsänderung in der H-Brücke am Messverstärker zu bewerten.

Als Betreuer bin ich jetzt sehr gespannt, welche Lösung dann die Signalübertragung der drehenden Welle ermöglichen wird.                                                       Walter „Waldo“ Gronbach

Erstsemesterbegrüßung

Die FTAG war in den letzten Tagen wie gewohnt auf der Erstsemesterbegrüßung vertreten, die dieses Mal im Neckarforum stattgefunden hat. Anstelle eines Flugzeugs wurde dieses Mal ein Flugsimulator aufgestellt, der ebenfalls auf große Begeisterung gestoßen ist. Über den Stand der FTAG erschien sogar ein Bericht in der Esslinger Zeitung. Die FTAG bedankt sich bei den Helfern für ihr Engagement und hofft auf zahlreiche Resonanz der Studenten.

FTAG-Fluglager 2017 in Musbach

Im Zeitraum vom 11.06. bis 17.06. war das Pfingstfluglager der FTAG in Musbach bei Freudenstadt. In diesem Jahr waren wir zwar nur eine kleine Truppe, haben das Lager aber auf vielfältige Weise voll ausgenutzt. Das Wetter ermöglichte uns, jeden Tag zu fliegen.

Die ersten Ankömmlinge mussten zunächst ohne FTAG-Flugzeuge auskommen, da diese erst später eintrafen. Dankenswerterweise ermöglichte uns die Fliegergruppe Freudenstadt, in diesem Zeitraum ihre ASK 13 zu nutzen. Wir hatten viel Spaß mit dem Flugzeug und sagen ein herzliches Dankeschön an die Freudenstädter und insbesondere an den Vizevorstand Karl Pfau.

Dann trafen unser Discus CS und unser Duo Discus T ein, die an allen Tagen rege genutzt wurden und den Piloten und Fluggästen schöne Eindrücke und Ausblicke über dem Schwarzwald bescherten.

Ein besonderer Dank geht an den 1. Vorsitzenden der Fliegergruppe Freudenstadt, Axel Reich. Er ermöglichte unserem Mitglied Stefan Zistler, seine private Standard-Libelle zu nutzen. Stefan konnte damit schöne Flüge unternehmen, z. B. den Schwarzwald hinunter bis Donaueschingen. Am vorletzten Tag herrschte sehr lebhafter Nordwestwind mit 45 km/h in der Höhe. Dadurch bildete sich ein Leewellensystem aus, welches Stefan auf 3000m Höhe und an die Hornisgrinde führte. Auch Norbert Schur und Andreas Baun erwischten die Leewelle und stiegen im Duo Discus bis auf 2800m Höhe auf. Das ruhige Steigen über den Wolken bescherte uns eine fantastische Aussicht und bleibende Erinnerungen.

Das Vereinsleben kam auch nicht zu kurz. Wir ließen jeden Tag gemeinsam auf der gemütlichen Sonnenterrasse des Vereinsheims ausklingen. An Fronleichnam fuhren wir fast schon traditionell zum Abendessen in die urige Mönchhof-Sägemühle in Vesperweiler.

Insgesamt war es ein schönes Fluglager und wir fühlten uns wie immer herzlich von den Freudenstädtern aufgenommen. Wir kommen gerne nächstes Jahr wieder, vielleicht dann mit ein paar mehr Piloten.

Rückholung des Motorseglers von der Werft

Der Motorsegler der FTAG Esslingen war über die Jahreswende in der Werft der Firma Grob in Mindelheim für eine Wartungsmaßnahme, welche nur vom Hersteller durchgeführt werden darf. Nach kurzer Rücksprache  am 11.3. hatten Manfred Knauß und Jürgen Leippert eine Rückholung für Montag den 13. März vereinbart.

Die Fa. Grob wurde informiert und so konnte es am Montagnachmittag losgehen. Mit der Cessna  D-EFRP starteten wir um 15 Uhr nach Mindelheim.  Unser Grob G109b stand bereits abholbereit da: aufgebaut und abgeklebt. Sogar das Öl wurde nachgefüllt. Das Spornrad wurde ebenfalls erneuert, incl. Lager. Durch die lange Standzeit mit der „Flügellast“ war es komplett platt.  Ein super Service von Grob !  Ein Ausflug nach Mindelheim ist auf jeden Fall sehenswert. Hier sind die G 520 und G 850 Strato 2 C (Turboprop-Höhenforschungs- und Aufklärungsflugzeug) abgestellt. Ferner  tummeln sich G120 TP (neue Militärtrainer s. Bild) .

In einem nicht öffentlich zugänglichen Museum ist fast die ganze Palette der Grob Motorflieger zu sehen (G109, G112, G115, G140, G160).  Gegen 17 Uhr waren wieder zurück in Grabenstetten.

Die FTAG auf der Erstsemesterbegrüßung

Am 13. März 2017 hieß die FTAG die neuen Studenten an der Hochschule Esslingen willkommen. Dazu wurde von freiwilligen Helfern unser Discus vor der Hochschule aufgebaut. Für die neuen Studenten wurden Flyer und Visitenkarten der FTAG verteilt, um Begeisterung für den Flugsport zu wecken. Während der Veranstaltung gab es viele nette Gespräche mit den Neulingen, aber auch viele Fluginteressierte Kontakte. Die FTAG bedankt sich auch bei allen Helfern, die zum Erfolg des Events beigetragen haben.

Impression vom Sonntag

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Fand am Morgen noch ein Sicherheitsbriefing statt, brach am Nachmittag bei dem sonnigen Wetter schon die pure Lust am Fliegen durch.

Jahresnachprüfung in Grabenstetten

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Der Vorfrühling ist da, die Winterarbeiten finden nun auch wieder auf dem Flugplatz statt. Neben der Jahresnachprüfung des Duo Discus wurden erfolgreich Kappversuche mit Kunststoffseilen an der Winde durchgeführt.

Werkstattabend

An jedem Mittwochabend ist Leben in der Werkstatt. Zugegeben, das Bild für diesen Bericht haben wir gestellt. Es sollte Piloten bei der Arbeit zeigen. Nein, Baschtl hat sich nicht die Finger eingeklemmt, das ist ein verkrampftes Lachen beim Schnappschuss mit dem Selbstauslöser.

Trotz dem nervenden Papparazzi gelang es, ein neues Funkgerät mit 8,33kHz-Raster in das Flaggschiff einzubauen.Neues Funkgerät

Winterwartung

Auf der Alb liegt Schnee, die Flugsaison ist noch fern. Zeit, die Segelflugzeuge fit zu machen. Zum Beispiel das Klapptriebwerk unseres Duo Discus T. Die sogenannte 5-Jahres-Kontrolle ist wieder fällig. Eine gute Gelegenheit, Einblicke zu gewinnen. Im Bild wird gerade mit einem Spiegel der Brennraum auf Ablagerungen untersucht.

Brennrauminspektion

Werkstatt-Weihnachtsfeier

p1260891Am 7. Dezember traf sich die FTAG zur Weihnachtsfeier in der Werkstatt an der Hochschule Esslingen. Die Aktivitas setzte einen Akzent mit FTAG-Gutsle. Man erkennt an der filigranen Ausführung, dass ein Mechatroniker am 3D-Drucker tätig war, um das Förmchen zu erstellen. Im späteren Verlauf gab uns Norbert einen spannenden Bericht zum Segelfliegen in Fuentemilanos/Spanien. Neben mitreißenden Bildern der Landschaft zeigte er auch Ansichten der Innenstädte und Einsichten in die Gastronomie. Der beliebte Fluglehrer erklärte uns die Konvergenz anhand einer Wetterkarte mit dem Hitzetief in Zentralspanien und dem Atlantikhoch. Da die Luftmassen, die aufeinander treffen, nicht in den Erdboden versinken können, bleibt ihnen nur der Weg nach oben offen. Wenn alles passt, kann man dort einen 1000km-Flug an einem Tag absolvieren. Dabei liegen die Durchschnittsgeschwindigkeiten um 130km/h. Die meiste Zeit fliegt man am Relief entlang geradeaus. Ein Jahresabschluss, der für die kommende Saison motiviert!