Vom 25. Mai bis 1. Juni fand in Kammermark wieder derSchimmelcup statt – der traditionsreiche Streckenflugwettbewerb der idaflieg, der alle drei Jahre von der Akaflieg Berlin organisiert wird.

Teilnehmen dürfen alle IdafliegerInnen mit SPL und ersten Streckenflugerfahrungen. Das Besondere: Neben Serienflugzeugen sind vor allem Prototypen am Start, die getrenntgewertet werden. Nur der beste Prototyp kann den begehrten Schimmelcup-Pokal gewinnen.

Die FTAG war dieses Jahr erneut mit dabei – und das erstmal mit eigenem Prototypen: Unser ApisJet wurde von Florian „Flödl“ Kossack geflogen. Das zweite FTAG-Flugzeug, der Duo Discus „EG“, wurde von Sophia „Schnorrphi“ Feil und Stefan „Zischi“ Zistler gesteuert.

Das Wetter zeigte sich dieses Jahr von seiner launischen Seite: Der geplante Trainingstag fiel buchstäblich ins Wasser. Doch am Montag

konnte der erste Wertungstag stattfinden. Die Aufgabe lautete „Kurzurlaub an der östlichen Seenplatte“. Ziel war es, in 1:30 Stunden eine möglichst große Strecke zwischen Kammermark und zwei Wendepunkten an der östlichen Seenplatten erfliegen. Während die 14 Flugzeuge auf Strecke waren, konnten die HelferInnen am Boden sich auf ihren kleinen Wettbewerb, den Fotowettbewerb, konzentrieren. Hier konnte man kleine Preise gewinnen für das Beste Bild des Tages. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Vanessa und Hanna „Offroad“ für die tatkräftige Unterstützung der drei PilotInnen der FTAG am Boden!

Die folgenden Tage waren erneut verregnet, was die Teilnehmenden und Helfenden des Wettbewerbs für die Regeneration nutzten. In der „Wellnessoase Kammermark“ mit Sauna und dem täglich beheizten FTAG-Pool im Garten war für Erholung bestens gesorgt. Am Donnerstag lockte endlich wieder gutes Wetter: Die Tagesaufgabe führte unter dem Motto „Elbblick mit Müritzumrundungspotential“ Richtung Müritz. Für das Team „EG“ waren die Wolken entlang der Müritz nicht optimal, sodass sie die Umrundung abkürzten und die Müritz auf halber Strecke überquerten – ein beeindruckendes Erlebnis! Nach 311 km landete „EG“ wieder sicher in Kammermark. Der ApisJet wendete etwas früher vor der Müritz und absolvierte eine Runde von 230 km, die Flödl nach knapp vier Stunden souverän meisterte. Der Samstag brachte den dritten und letzten Wertungstag mit einer kürzeren Strecke entlang der Elbe. Die Bedingungen waren thermisch anspruchsvoll, aber alle Flugzeuge – teils nach Außenlandung im Hänger – kamen sicher zurück nach Kammermark. Die FTAG zeigte im Wettbewerb ihr ganzes Können: Flödl erflog mit dem ApisJet den 4. Platz in der Prototypenwertung – und das ohneE-Vario! Das Team „EG“ sicherte sich mit konstant starken Flügen den 3. Platz in der Serienflugzeugwertung. Herzlichen Glückwunsch an unsere Piloten und Pilotin und ein großes Dankeschön an die Akaflieg Berlin für die tolle Organisation! Es war uns ein inneres 5m-Steigen – wir freuen uns schon auf das nächste Mal!